Handwerk, das Gewerk mit Tradition
Eines der ältesten wirtschaftlichen Betätigungsfelder in Deutschland ist das Handwerk. Über Jahrhunderte hat es seine Bedetung behalten und sogar ausbauen können. Berufe wie Bäcker, Fleischer, Maler, Fliesenleger oder Dachdecker sind aus unserem Leben nicht wegzudenken. Freilich sind in den Jahren einige verlorengegangen. Wer weiß schon noch, dass der Barbier eigentlich ein Frisör war und auch Zähne zog und der Stellmacher nicht nur Gestelle für Polstermöbel, sondern auch hölzerne Wagenräder anfertigte. Dafür bildet das Handwerk heute Berufe aus, für die vor 150 Jahren gar keine Basis vorhanden war. Denken wir dabei nur an den Elektriker, den Heizungsmonteur, den Mechatroniker oder den CNC-Fräser. Das Handwerk hat sich der wirtschaftlichen Entwicklung immer angepasst und damit seine Existenz gesichert.
Handwerker, ein Beruf mit Zukunft?
Ja, ohne Zweifel. In Industrienationen wie Deutschland wird das Handwerk immer eine bedeutende Rolle spielen, weil sich mit dem Begriff „Handwerk“ ein Qualitätsmerkmal verbindet. Obwohl in unserem Land die Bildungspolitik insgesamt keine Glanzleistung darstellt, ist die duale Ausbildung der Handwerker eine runde Sache. Das ausgewogene Zusammenspiel von Theorie und Praxis, das neben den neuesten Erkenntnissen auch die Weitergabe von Erfahrungen beinhaltet, sucht in Europa seinesgleichen. Vom Handwerker wird heute nicht nur fachlich einwandfreie Arbeit erwartet, er ist in erster Linie Dienstleister zur Erfüllung von Kundenwünschen. Die Internetseite www.dienstleistung-handwerk.de bietet für Interessierte verschiedene Gewerke aus einer Hand an. Das erspart bei Bauvorhaben dem Laien die mühsame Suche nach einem Betrieb für jede einzelne Aufgabe. Der Bauherr hat nur einen Ansprechpartner, der sich um alle Arbeiten kümmert.
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